Ein Feuerwerk für Frank

Ein gleich­mä­ßi­ges mecha­ni­sches Sur­ren, Rat­tern erfüllt die Luft. Der Klang eines Super8-Filmprojektors. Als Folge der Akti­vi­tät strömt aus sei­nem Innen­le­ben ein Geruch, als würde ein merk­wür­di­ger Genie­ßer Plas­tik­ta­bak in einer Pfeife rau­chen.
Der Raum: abge­dun­kelt. Die Zeit: vor­an­ge­schrit­te­ner Abend. Der Anlass: noch zu ver­kün­den.
Wacke­lige Bil­der bewe­gen sich ruckartig-abgehackt über die ver­gilbte Lein­wand, in Far­ben, die in dem Betrach­ter die Frage her­vor­ru­fen, ob er far­ben­blind sei oder ob damals die Men­schen abwech­selnd ver­blasste und strahlend-leuchtende Stoffe tru­gen.
Der erste Schul­tag, eine knall­rote Schul­tüte in der Hand des Kin­des das abseits steht. Mit erns­tem und schüch­ter­nem Gesichts­aus­druck. Etwas blass.
Das Lachen der Kin­der ist nicht kon­ser­viert, hör­bar ist es nur dem Zeu­gen jenes Tages, der es nicht ver­ges­sen hat. Frank erin­nert sich.
Er trinkt Cola. Sehr alte Cola. Der Rest aus einer Geträn­ke­kiste die er für die Feier zu sei­nem Geburts­tag gekauft hatte. Es waren zu wenige Gäste der Ein­la­dung nach­ge­kom­men um sie zur Neige zu lee­ren. Frank hatte eine Fla­sche ange­bro­chen und getrun­ken, der Rest setzte Staub im Kel­ler an.
Dazu eine Ziga­rette, alter, krü­me­li­ger, fast schon stau­bi­ger Tabak. Die Schach­tel hatte er an sei­ner Abschluss­feier gekauft und nicht zu Ende geraucht, da ihm schlecht davon gewor­den war. Spä­ter fand er sie in der Tasche sei­ner Anzug­weste und beschloss, sie auf­zu­be­wah­ren.
Drei Ziga­ret­ten noch nach jener, die in sei­ner lin­ken Hand glimmt.
Frank, Publi­kum und Vor­füh­rer in einer Per­son, wech­selt zu einer ande­ren Spule, der Stumm­film wird fort­ge­setzt. Urlaub in Ita­lien. Post­kar­ten­blauer Him­mel, Möwen, Strand. Frank mit Son­nen­brand, ein Back­fisch.
Er isst vom Tel­ler, der zu dem Ser­vice gehört, das ihm zum Aus­zug geschenkt wurde. Der Ser­vi­et­ten­hal­ter, eine Aner­ken­nung zum zehn­jäh­ri­gen Betriebs­ju­bi­läum. Die Speise dar­auf der Rest vom Bra­ten, den seine Frau zube­rei­tet hatte, bevor sie ihn ver­ließ. Jah­re­lang in der Tief­kühle für einen beson­de­ren Anlass auf­be­wahrt. Etwas tro­cken ohne Soße, aber Frank isst ohne Mur­ren.
Keine Mimik in sei­nem Gesicht, er hat es nie gelernt.
Aus den Boxen der alten Ste­reo­an­lage (Geschenk zur Kon­fir­ma­tion) dröhnt Musik ver­gan­ge­ner Tage. Uralte C-90 Kas­set­ten, von unge­len­ker Hand peni­bel beschrif­tet.
Ein Kla­ckern. Das Ende des Film­strei­fens schlägt wütend die Film­rolle, von der er soeben abge­na­belt wurde. Frank schal­tet das Gerät nicht aus, das Schla­gen erfolgt im stim­mi­gen Takt zu der Musik.
Frank steht auf, bleibt auf dem Weg zum Neben­zim­mer kurz vor dem Hoch­zeits­bild an der Wand ste­hen und nickt. Er bringt ein wei­te­res Prä­sent, das er nie weg­ge­wor­fen hat. Von sei­nem Vater. Halb Scherz, halb Ernst. Ein Bei­trag zum ers­ten eige­nen Auto (gebraucht, noch ganz gut in Schuss). Mit die­sem Geschenk in der Hand geht er zurück in den Fest­saal sei­ner Zwei-Zimmer-Wohnung und lieb­kost es. Löst dann den Schraub­ver­schluss. Lang­sam. Es besteht kein Anlass zur Eile. Es riecht nach Plas­tik und Tank­stelle. Er schüt­tet den Inhalt des Ben­zin­ka­nis­ters in aller Ruhe über den Tisch, den Pro­jek­tor, den Stuhl. Greift nach den Ziga­ret­ten und nimmt sich die dritt­letzte. Greift blind nach den Zünd­höl­zern (motiv­be­druckt, Mit­bring­sel aus dem Hotel sei­ner Flit­ter­wo­chen) und reibt eines an. Eine kleine Flamme erhellt den Raum bevor sie die alte Camel Ziga­rette ent­zün­det.
Frank nimmt zwei Züge, pafft, lässt die Ziga­rette im Mund­win­kel hän­gen und mur­melt:
“Alles Gute zum Geburts­tag, Frank“
– und spuckt danach die Ziga­rette auf den Tisch…

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Heiter ins Wochenende

Ein­sam­keit bedeu­tet nicht, mut­ter­see­len­al­lein zu sein, son­dern, nicht den Ein­falls­reich­tum auf­zu­brin­gen, Maß­nah­men dage­gen zu ergrei­fen. Dem Bedau­erns­wer­ten, der sich in solch erbar­mungs­wür­di­ger Situa­tion befin­den mag, zeige ich hier in kur­zen Skiz­zen auf, mit welch ein­fa­chen Mit­teln ich meine Stim­mung deut­lich auf­zu­hel­len vermochte:

Für eine hand­voll Worte
Manch­mal bedarf es einer kleine Rück­ver­si­che­rung, ob man die mensch­li­che Spra­che nach wochen­lan­gem Schwei­gen nicht ver­lernt hat.
Wenn Selbst­ge­sprä­che aus­ge­reizt sind und es zu spät ist, um noch jemand anzu­ru­fen, der sich nicht dage­gen weh­ren kann (Tele­fon­aus­kunft, Pizza-Service, Bestel­l­an­nahme), ist noch lange nicht alles ver­lo­ren: setze dich hin­ters Steuer und begib dich auf die Suche nach einer ein­sa­men Anhal­te­rin, die unge­dul­dig war­tend ihren Dau­men in die kühle Nacht­luft reckt und auf eine Mit­fahr­ge­le­gen­heit hofft. Sie wird zumin­dest so lange mit dir reden, bis eine Abspra­che bezüg­lich des Ziels getrof­fen ist!
Mensch­li­che Worte sind wie zucker­süße Schlag­sahne unter der sich die nicht mehr fri­schen Erd­bee­ren des Lebens­all­tags ver­ber­gen können!

Ich bin nicht unsicht­bar!
Auf­merk­sam­keit, wie leicht man sie doch erlangt, wenn man die ent­spre­chen­den Kniffe kennt!
Schritt 1: ein klei­ner Aus­flug zum nächs­ten Flug­ha­fen, kurz bevor dort eine Aus­lands­ma­schine lan­det. Schritt 2: Presse dich so nah wie mög­lich an die Glas­scheibe, die die War­ten­den von den Ankömm­lin­gen trennt. Nach eini­ger Zeit wird sich hin­ter dir eine Pha­lanx von War­ten­den drän­geln und vor dir eine Schar son­nen­ge­bräun­ter Men­schen in sommerlich-luftigen Gewän­dern. Mit Cha­mä­le­on­s­au­gen wer­den diese einer­seits auf die gepäck­be­för­dern­den Lauf­bän­der schie­len und ande­rer­seits ver­su­chen zu erken­nen, ob ihre Lie­ben sie bereits erwar­ten. Kaum erspä­hen sie einen davon, wer­den sie ihm reflex­ar­tig zuwin­ken um seine Auf­merk­sam­keit zu erre­gen. Da der Zuge­wun­kene sich hin­ter dei­nem Rücken befin­det — du sei­ner also nicht sich­tig wirst — wirst du das Gefühl haben, das freu­dige Win­ken und Grü­ßen gälte nur dei­ner Per­son!
Wider­stehe der Ver­su­chung den Gruß zu erwi­dern und fahre statt­des­sen mit einem wohlig-warmen Gefühl in der Brust nach Hause. Heute wirst du wohl­ge­mut einschlafen!

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Talk nerdy to me

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Crack fürs Volk

Ankunft in einer klei­nen Stadt. Eine alte Klos­ter­an­lage liegt hier in Trüm­mern. Sinn­bild für den Zustand die­ser Reli­gion: stei­nerne Über­reste, die kei­nem Zweck mehr die­nen. Vor­han­den und doch nicht vor­han­den. Kalte Gebäu­des­ke­lette. Keine Mönchs­ge­sänge mehr, keine Andach­ten — keine Lügen.
Ein Anflug von Genug­tu­ung, ja, sogar Hoff­nung. Wird am Ende alles gut?
Wei­ter schweift der Blick, scannt die Umge­bung. Ent­deckt ein Schild: “zur Moschee 500 m”…
Wer­den Men­schen sich nie befreien von dem Aber­glau­ben, wer­den sie nie ler­nen, selb­stän­dig zu den­ken und Ver­ant­wor­tung aus eige­ner Kraft her­aus zu über­neh­men?
Zeit, den Ort zu ver­las­sen. Die Ent­täu­schung wiegt zu schwer.

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Ich emp­fange eine Unter­wei­sung, schreibt er. Klingt komisch, denke ich und komme ins Grü­beln. Reden Sie wohl wie­der mit ihm über Dinge, die Stim­men aus dem da draus­sen. Viel­leicht erklä­ren Sie ihm gerade die Welt, denke ich. Als ob es nicht reicht den gan­zen Irr­sinn mit eige­nen Augen zu sehen. An jeder Ecke ste­hen sie, die Mei­nungs­mul­ti­pli­ka­to­ren. Die ewigglei­chen Phrasen.

Die Rea­li­tät ist nur so wirk­lich wie die Worte, die sie for­men, denke ich. Viel­leicht meinte er Über­wei­sung, denke ich und lächle. Ist immer noch bes­ser als eine Einweisung.

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Kleinst-Venedig?

schwimmendes Nest

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Grünes Kryptonit

Ich wäre der letzte, der Zei­ten als “gute, alte” ver­klä­ren würde, da unum­stöß­lich fest­steht, dass immer alles Scheiße war und auf ewig blei­ben wird, aber in einer Hin­sicht trauere ich den Tagen mei­ner Kind­heit durch­aus nach: damals gab es an jedem Kiosk und in jedem Zeit­schrif­ten­la­den eine Fülle von Comics, die ich alle gern gele­sen hätte und die gewis­ser­ma­ßen taschen­geld­ge­rechte Preise hatten.

Die Spinne*, die fan­tas­ti­schen Vier*, der Sil­ber­stür­mer*, Bat­man und Roter Blitz* ver­süß­ten mir meine Frei­zeit für eine hand­voll D-Mark** und ich sam­melte sie sta­pel­weise.
Spi­der­man, Fan­tas­tic Four, Sil­ver Sur­fer, Bat­man und Flash gibt es immer noch zu kau­fen. Mit einer Detail­liebe gezeich­net, wie man sie bei den Fres­ken in der Six­ti­ni­schen Kap­pelle vor­fin­det. In Far­ben­viel­falt, die die Mög­lich­kei­ten des männ­li­chen Auges über­stei­gen. Auf Hoch­glanz­lu­xus­pa­pier gedruckt, dass eines Staats­ver­tra­ges oder Pracht­ban­des mit Fotos von Süd­see­krab­ben wür­dig wäre. Zu einem Preis, der einen schwin­deln macht. In Spe­zi­al­lä­den, in denen der Nerd sich mit Nerds trifft.

Ich will doch nur Comics lesen, keine Kapi­tal­an­lage erwer­ben. Ich will bei den Aben­teu­ern mit­fie­bern und nicht eine Glas­vi­trine fül­len. Die Titel­sei­ten sol­len mich ledig­lich zum Kauf ver­füh­ren, nicht im Lou­vre oder Prado auf­ge­hängt werden.

So bleibt mir nur, die alten, zer­fled­der­ten Hefte und Taschen­bü­cher von einst wie­der und wie­der zu lesen. Und ab und zu bei einem Lot­to­ge­winn oder einer Erb­schaft mir einen neuen Edel­band der X-Men zu gönnen…

* ja, so hie­ßen sie frü­her | ** das war in alten Zei­ten die Wäh­rung die­ses Lan­des, jun­ger Leser

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I call it a day

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Zahnsteinbehandlung

Ihr wei­cher Hand­bal­len ruht auf mei­ner Schul­ter um ihr Halt zu bie­ten, wäh­rend ihr andere geschickte Hand meine Unter­lippe schürzt. Die­ses gewaltsam-verzerrte Lächeln ist alles, was ich ihr zeige, aber nicht das, was ich emp­finde. “Dre­hen Sie Ihren Kopf bitte mehr zu mir” — schüch­tern folge ich der Auf­for­de­rung und erha­sche einen Blick in ihre lieb­lich grün-blauen Augen, gekrönt von auf­rei­zend nach oben geschwun­ge­nen Wim­pern. Den erfreu­li­chen Anblick aus­zu­kos­ten und län­ger zu genie­ßen ver­bie­tet mir der Anstand, meine Augen wan­dern nach rechts. Eine kleine Perle als Ohr­ring am obe­ren Knor­pel­rand ihres Ohrs, wei­ter unten ein Ring, ganz unten zwei ver­waiste Löcher. Ihr dun­kel­brau­nes Haar am Hin­ter­kopf zu einem prak­ti­schen Kno­ten impro­vi­siert. Wie lang es wohl ist und wie es aus­sieht, wenn es ihr glatt über die Schul­tern fließt?! Ein sil­ber schim­mern­der schma­ler Reif schmückt dein Haar.
Durch das hauch­dünne Latex kann ich schon bei­nahe die lieb­ko­send wei­che Haut ihrer talen­tier­ten Fin­ger spü­ren, wenn sie damit meine Lip­pen fixiert.
Sie beugt sich über mich für einen bes­se­ren Ein­blick und drückt dabei in traum­glei­cher Genie­ßer­zeit­lupe die sanfte Run­dung ihrer klei­nen Brust an mei­nen vor Ehr­furcht erstarr­ten Leib.
Ihr Gesicht so nah — wie Sekun­den­bruch­teile vor einem Kuss. Doch wehrt ihre Schutz­maske schon aus­rei­chend den Gedan­ken­ver­such ab.
Ihre nicht allzu lan­gen, nicht allzu dün­nen und doch weiblich-ansehnlichen Fin­ger strei­cheln meine Lip­pen, berüh­ren meine Zähne, elek­tri­sie­rend — nicht schmerz­haft wie die Behand­lung durch die Boh­rer, reiz­voll, sinn­lich.
“Geht es noch?” fragt sie mich besorgt. Mann­haft nicke ich und hoffe, dass sie sich auf die Pein mei­ner Zähne bezieht.
Sie ist besorgt, mir Qua­len zuzu­fü­gen und ist sich nicht bewusst, welch Wonne sie mir schenkt.
Lie­be­volle Berüh­run­gen. Wenn auch begrenzt auf den Mund­be­reich und die Schul­ter, fühle ich es doch am gan­zen Kör­per.
Ihre Lip­pen kann ich hin­ter der Maske nur erah­nen, ihre Weich­heit dringt in meine Vor­stel­lung, meine rechte Hand umklam­mert schutz­su­chend ihre linke Schwes­ter.
Rein­heit strahlt ihr wei­ßer Arzt­kit­tel aus. Stand­hafte Keusch­heit, die ich unter kei­nen Umstän­den würde ver­let­zen wol­len. Meine Sehn­sucht ist eine andere..
Bitte höre nie­mals auf, das Sur­ren des Boh­rers soll nicht enden, solange es Zahn­stein gibt, wirst du nah bei mir sein, ich bin ein­ge­taucht in deine warme Aura, kann dich füh­len, rie­chen (geruchs­neu­tral), hören, sehen und es ver­zau­bert mich.
Entspannt-verkrampft ver­harre ich in Gewiss­heit, dass alles Schöne wie alles Uner­träg­li­che ein Ende fin­det.
Ihre gro­ßen, ova­len Augen mit den auf­ge­schwun­ge­nen Augen­win­keln sind kon­zen­triert auf mei­nen Mund gerich­tet.
Ich bedauere, dir keine ansehn­li­chere Seite von mir prä­sen­tie­ren zu kön­nen. Du wirst kei­nen guten Ein­druck von mir haben. Du wirst nicht wis­sen, was du in mir aus­lös­test, nicht ahnen, wel­che kost­bare Gabe du mir schenk­test an die­sem Mon­tag­mor­gen. Auch ich werde in ein Wel­len­tal zurück­fal­len, die Leere nach dem Höhe­punkt durch­schrei­ten und dich ver­ges­sen. Aber ich danke dir und werde die­sen Augen­blick unse­rer end­gül­ti­gen Tren­nung ein paar Minu­ten wei­ter in die Zukunft schie­ben und mir von der Zeit einen zusätz­li­chen win­zi­gen Bereich steh­len, in dem wir bei­sam­men waren und du mich ver­wöhn­test.
Du beugst dich über den Ter­min­ka­len­der und offen­barst mir zum Abschied nebst dem Ein­blick in dei­nen Aus­schnitt mit dem far­ben­fro­hen BH eine neue hoff­nungs­volle und quä­lende War­te­zeit. Ein gan­zes Quar­tal ohne dich Lieb­rei­zende steht mir bevor.

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Monoversum

Die Tür.
Der Flur.
Das Zim­mer.
Ein Schrank.
Der Schreib­tisch.
Ich, — Gegenmensch.

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